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Prävention – je früher, desto besser

Präventionstage 2013 am Gymnasium Stolzenau

Auch in diesem Jahr fanden wieder die Präventionstage für die Jahrgänge 7-9 am Gymnasium Stolzenau statt. An verschiedenen Tagen wurden die Themen Mobbing, Computer/Spielsucht, Drogen, Alkohol, Essstörungen sowie sexuelle Übergriffe behandelt.

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Da unsere Kinder und Jugendlichen bereits sehr früh den Umgang mit den neuen Medien erlernen, sollte auch die Prävention sehr früh ansetzen. So befassten sich die Schüler des 7. Jahrgangs mit den Themen Mobbing und Computer/Spielsucht: „wenn ich nicht bei facebook angemeldet bin, dann bin ich total uncool“. Aber dass mit dem Registrieren in den sogenannten sozialen Netzwerken auch Gefahren verbunden sind, muss den Schülern erst vermittelt werden. Und genauso kann es passieren, dass ein Schüler oder eine Schülerin von ihren „Freunden“ bei facebook oder auch in der Schule oder im Verein angefeindet oder gemobbt wird. Hier setzt die Arbeit der engagierten Referenten und „Theaterspielenden“ an: zum 3. Mal wird das Theater in der List, Hannover mit dem Stück „Feindberührung 2.0“ am Gymnasium Stolzenau auftreten und mit der Darstellung zum Thema realer und virtueller Gewalt zu überzeugen wissen.

 

Im 8. Jahrgang ging es um das Thema Alkohol und Drogen. Auch hier waren ausgebildete Referenten vor Ort, die mit den heranwachsenden Erwachsenen das Gespräch geführt haben. Es konnten Fragen gestellt werden, es wurde diskutiert und – außerhalb der Schule – über alles gesprochen.

 

Der 9. Jahrgang konnte, wie auch im letzten Jahr, ein Theaterstück der theaterpädagogischen Werkstatt verfolgen. Das Stück „(Ein-)Tritt ins Glück“ befasste sich mit dem Thema sexuelle Übergriffe. Denkt man über das Thema nach, fallen einem doch viele Fragen ein: Was mache ich, wenn mir jemand zu nahe kommt, mich jemand berührt und ich das gar nicht will. Da nützt vielleicht ein NEIN nichts. Die Gruppe der theaterpädagogischen Werkstatt zeigte auf beeindruckende Weise, wie schwer es ist für Jugendliche, den eigenen Weg zu finden, Missverständnisse zwischen Mädchen und Jungen zu vermeiden und damit umzugehen, wenn man selbst oder ein/e Freund/-in von sexuellen Übergriffen betroffen ist.

 

Die Präventionstage wurden wieder von der Präventionsbeauftragten des Gymnasiums Stolzenau und von engagierten Elternvertretern des Gymnasiums organisiert und umgesetzt und von den Jugendlichen sehr gut angenommen. Zur Durchführung der Präventionstage konnten wieder die bewährten  Referenten aus der Beratungsstelle des Landkreises Nienburg, der Vereine „return“ und „Violetta“ aus Hannover, die Präventionsbeauftragten der Polizei sowie die Theaterpädagogische Werkstatt aus Osnabrück gewonnen werden. Dazu kommt im Juni 2013, wie oben schon erwähnt, die Aufführung des Theaters in der List, Hannover.

 

Finanziert wurden die Präventionstage durch Elternbeiträge sowie durch Spenden der AOK Stolzenau, der Blumenwerkstatt Leese, der Firma Rohde & Grahl, Steyerberg und des Schulelternrates des Gymnasiums. Ohne diese Unterstützung wäre eine Durchführung der Präventionstage nicht möglich gewesen, weshalb der besondere Dank den Unterstützern gilt, ohne die derartige Projekte nicht umzusetzen wären.

(Für die Elternvertreter: Y. Carl u. M. Wieczorek)